Linsenimplantate

Wenn aufgrund hoher Fehlsichtigkeiten oder bei Vorliegen anderer Kontraindikationen ein laserchirurgisches Verfahren nicht anwendbar ist, besteht die Möglichkeit zusätzlich zur körpereigenen Linse eine Kunstlinse in das Auge zu implantieren.

Die damit erreichte Korrektur ist stabil und auch reversibel, d.h. der Eingriff kann, falls erforderlich, auch wieder rückgängig gemacht werden.

Die Zielgenauigkeit dieser Verfahren ist sehr hoch. Auch ist die optische Qualität bei diesen Linsen sehr gut.

Im Gegensatz zu den laserchirurgischen Eingriffen wird die Hornhaut bei dieser Behandlung nicht verändert. Trockene Augen sind darum bei dieser Behandlungsform kaum ein Problem.

Noch höhere Fehlsichtigkeiten sind mit einer Kombination von Linse und Excimerlaser therapierbar. Dies wird Bioptics genannt.

Ausschlusskriterien

Unter folgenden Voraussetzungen ist ein Linsenimplantat ausgeschlossen:

  • Augenerkrankungen (Glaukom, Regenbogenhautentzündungen, Netzhautablösung)
  • Katarakt
  • Bestimmten Hornhauterkrankungen
  • Zu geringer Zellzahl der Hornhaut
  • Andere abnorme anatomische Verhältnisse
  • Zu geringe Vorderkammertiefe
Kurzsichtigkeit
bis über -20 Dpt

Weitsichtigkeit
ca. +3 bis +8 Dpt

Hornhautverkrümmung
ca. -1,5 bis -6 Dpt

linsenchirurgie

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